Melinda Salisbury

The Sleeping Prince - Tödlicher Fluch

Das Land ist in Aufruhr. Die Königin hat eine alte Legende entfesselt und den gefährlichen Schlafenden Prinzen nach vielen Jahrhunderten wieder zum Leben erweckt. Nun bringt er Krieg und Zerstörung zu den Menschen von Tregellian. Die junge Apothekerstochter Errin versucht verzweifelt, sich in diesen gefährlichen Zeiten über Wasser zu halten. Doch seit ihr Bruder Lief verschwunden ist, muss sie sich alleine um ihre kranke Mutter kümmern. Über die Runden kommt sie nur, weil sie verbotene Kräutertränke braut, die sie heimlich verkauft.

Als Soldaten sie und ihre Mutter aus ihrem Dorf vertreiben, gibt es nur einen, an den sich Errin wenden kann: den mysteriösen Silas. Ein junger Mann, der tödliche Gifte bei ihr kauft, aber nie verrät, wozu er sie verwendet. Silas verspricht, Errin zu helfen. Doch als ihr vermeintlicher Retter spurlos verschwindet, muss Errin eine Entscheidung treffen, die das Schicksal des Reiches verändern wird ...

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Aus dem Leben einer Büchersüchtigen. am 12.03.2017 (wurde abgegeben zu Print Ausgabe)
Meinung (ACHTUNG - KÖNNTE SPOILER ENTHALTEN): Da ist er nun. Der zweiter Teil der Goddess of Poison Reihe. Und er dreht sich nicht wie erwartet um die Protagonistin Twylla, die Gottgleiche Daunen und Tochter der Sündenesserin aus dem ersten Teil. Diese Reihe kann und sollte man nicht unabhängig voneinander lesen, denn es gibt vieles, das auf den ersten Teil aufbaut. Bevor die Geschichte beginnt, wird noch einmal das Märchen des Schlafenden Prinzen erzählt. Der Prolog beschreibt die Eroberung des Reiches Lormere. Dann erst gerät man in die Welt von Errin. Errin kennt man als Leser flüchtig aus dem ersten Teil, sie ist Liefs Schwester. Und auch hier beweist die Autorin in den ersten Kapiteln wieder eine unfassbare Detailverliebtheit. Errin springt am Anfang sehr oft zwischen Gegenwart und ihren Erinnerungen hin und her, sodass man ein umfassendes Bild zu ihrer Familie und ein etwas beengteres zu ihrer Person erhält. Sie ist Herbalistin, das heißt eine Trankmischerin mit Kräutern und normalen Hilfsmitteln. Zugegeben, der Einstieg war gut gewählt, Errin ist mit ihrer Mutter in ein Dorf nahe der Grenze des Königreichs Lormere geflohen und lebt dort nun von ihren Brauten. Nach den ersten hundert Seiten wollte ich das Buch schon aus der Hand legen, ich war enttäuscht, weil nichts passierte, das mich in den Bann zog... Doch im Grunde bin ich froh, dass ich es nicht getan habe, sonst wäre ich auch nicht so schnell fertig gewesen. Um hier nicht auszuschweifen oder zu viel zu verraten, lasst euch gesagt sein, dass die Spannung wieder rapide ansteigt, man einige alte Bekannte aus dem ersten Teil wiedertrifft und die Neuen, so wie Silas, noch einige Überraschungen in petto haben. Drei Königreiche ziehen in den Krieg und nur wenige kümmert das. Doch diejenigen, die es kümmert, setzen alles daran, ihre Lieben zu beschützen. The Sleeping Prince sprudelt nur so von Giften, Tränken, Märchen, Legenden, Aberglauben, Magie... und am allerwichtigsten Alchemie. Denn wenn die Legende um den Schlafenden Prinz, einen Vitaschmied und seine Golems wahr ist, warum dann auch nicht die, um die anderen Alchemiezweige, die der Philtrum- und Aurumschmiede? Fazit: "The Sleeping Prince" ist eine gelungene Fortsetzung von "Goddess of Poison". Auch wenn ich mich anfangs noch nicht so sehr mit Errin identifizieren konnte, so hat mich ihre Reise durchs Land ebenso sehr beeindruckt, wie sie selbst. Zieht mit ihr und ihren Freunden in einen scheinbar aussichtslosen Krieg, lebt, liebt und hasst - und lasst euch vom Ausgang überraschen. Diese neue Welt ist für die Neugierigen unter euch, die Wissenshungrigen und diejenigen, die gut ausgearbeitete Welten zu schätzen wissen." Ich vergebe 4 von 5 Sternen, weil es mich zwar mitgerissen, aber nicht so sehr begeistert hat wie Teil Eins.
Marysol Fuega am 11.03.2017 (wurde abgegeben zu Print Ausgabe)
Noch düsterer, noch bedrohlicher und voller unerwarteter Wendungen, aber genauso großartig, fesselnd und einzigartig wie der erste Band! Und die neuen Protagonisten Silas und Errin sind wundervolle Charaktere ? Vollständige Rezension auf meinem Blog "Marys Bücherwelten"
Lesefieber-Buchpost am 22.02.2017 (wurde abgegeben zu Print Ausgabe)
Bewertung Die äußere Erscheinung des zweiten Bandes steht dem des ersten in nichts nach. Ich bin sehr froh das die Cover dem Original fast gleichen, da diese definitiv ein Eyecatcher im Regal sind. Die Story setzt so ziemlich da an wo der erste Band aufgehört hat, doch die Protagonitin Twylla aus Band 1 bekommt in diesem Teil nur eine Nebenrolle. Jetzt übernimmt Errin die Rolle der Protagonistin. Trotzdem sind die Leben der beiden sehr eng verstrickt wie sich später herrausstellt. Die Einleitung ist toll. Hier lesen wir die Geschichte des schlafenden Prinzen von den Anfängen an um dann wieder sanft in das Geschehen gestoßen zu werden. Die Geschichte ist direkt spannend und die ersten Opfer des Prinzen lassen nicht lange auf sich warten. Wir lesen aus der Sicht von Errin also in der Ich Form. Die Orte sind so gut beschrieben, das man sich im Geschehen drin fühlt aber trotzdem nicht das Gefühl hat an Informationen überladen zu werden. Jede Seite ist der pure Genuss und die Geschichte ist so gut durchdacht das das Lesen richtig Spaß macht. Natürlich finden wir hier auch eine Menge grausame Dinge und Handlungen. Alleine die Geschichte des schlafenden Prinzen ist ja fast schon eine Schauergeschichte. Dies kennen wir ja schon aus dem ersten Band - Wir erinnern uns an die Gottgleiche Daunen die durch die bloße Berührung Menschen den Tod bringt. Am Ende möchte ich noch anmerken, das ich das Gefühl hatte eine eigenständige Geschichte zu lesen. Ich denke, das hier nicht zwingend der erste Band gelesen werden muss um die Geschichte machvollziehen zu können. Fazit: Eine spannende, fesselnde und grausam schöne Geschichte mit allem was das Leserherz höher schlagen lässt! Eine klare Leseempfehlung.
Jennifer am 18.02.2017 (wurde abgegeben zu Print Ausgabe)
Bereits nach der Lektüre des ersten Reihenbandes dachte ich, an Spannung und Fabulierkunst lässt sich dieser Roman nicht überbieten. Aber falsch gedacht, Melinda Salisburys zweite Auskopplung über das Königreich Lormere und den wiederauferstandenen Schlafenden Prinzen ist noch besser als der Vorgänger. Diese märchenhafte Erzählung, die mich immer wieder an Tolkiens "Herr der Ringe" erinnerte, war noch packender und spannender arrangiert, so dass man sich beim Lesen nicht einfach zurücklehnen wollte und konnte, sondern unentwegt am Ball blieb - ein Pageturner par excellence. Allerdings spielte dieses Mal die Protagonistin Twylla, die ehemalige Daunen, aus dem ersten Band nur eine Nebenrolle. Ihre "Heldenrolle" nahm die Apothekertochter Errin ein. Wie Twylla ist sie ein junger als auch unerschrockener Charakter mit großem Familiensinn. Ihr Vater ist gestorben, die Mutter geisteskrank, der Bruder gilt als tot und die Harbalistenlehre musste sie abbrechen. Das Leben hat ihr also schon übel mitgespielt. Trotz alledem gibt sie aber nicht auf und hofft ihre Mutter heilen zu können. Ob ihr das mithilfe des geheimnisvollen wie anziehenden Mönchs Salis gelingen mag? Denn erschwerend kommt hinzu, dass der Schlafende Prinz sein Reich zurückzuerobern sucht und dabei weder Städte noch Einwohner schont… Salisbury ist eine versierte Erzählerin, die Errins Geschichte temporeich und mit viel Fantasie wiedergibt. Pointiert entführt sie den Leser in dieses umkämpfte Königreich, in dem aus Legende plötzlich Wirklichkeit wird. Die Helden und Bösewichte wurden vortrefflich ausgearbeitet, so dass man herrlich mit ihnen mitleiden bzw. mitfiebern konnte. Am meisten mochte ich die gelebte Frauenpower in Salisburys Fantasytrilogie, weil in diesem Genre bis heute doch eher die „männlichen“ Helden dominieren. Das dramatische Ende wurde als wahrer Showdown inszeniert, der die Spannung auf den Finalband ins Unermessliche steigen ließ. Dieser emotionsgeladene Schluss setzte der stimmigen Gesamthandlung erst die Krone auf. Darüber hinaus wurde das Cover wie schon beim Auftaktband hervorragend illustriert. Wieder sieht man eine junge Frau, die in einer Phiole gefangen ist – ein spektakulärer wie fantasiereicher Eyecatcher. FAZIT Eine überragende Fortsetzung mit Herzschlagcliffhanger. Hoffentlich lässt die Veröffentlichung des dritten Bandes nicht allzu lang auf sich warten.
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Autor

Melinda Salisbury lebt im Süden Englands am Meer. Als Kind war sie davon überzeugt, dass das Buch Matilda von Roald Dahl ihre Biografie war. Zu diesem Irrtum maßgeblich beigetragen hat ihr Großvater, der Melinda in seiner Zerstreutheit oft "Matilda" nannte. Zu ihrem Bedauern hat sie selbst nie telekinetische Fähigkeiten entwickelt. ...

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