Melinda Salisbury

The Sleeping Prince - Tödlicher Fluch

Das Land ist in Aufruhr. Die Königin hat eine alte Legende entfesselt und den gefährlichen Schlafenden Prinzen nach vielen Jahrhunderten wieder zum Leben erweckt. Nun bringt er Krieg und Zerstörung zu den Menschen von Tregellian. Die junge Apothekerstochter Errin versucht verzweifelt, sich in diesen gefährlichen Zeiten über Wasser zu halten. Doch seit ihr Bruder Lief verschwunden ist, muss sie sich alleine um ihre kranke Mutter kümmern. Über die Runden kommt sie nur, weil sie verbotene Kräutertränke braut, die sie heimlich verkauft.

Als Soldaten sie und ihre Mutter aus ihrem Dorf vertreiben, gibt es nur einen, an den sich Errin wenden kann: den mysteriösen Silas. Ein junger Mann, der tödliche Gifte bei ihr kauft, aber nie verrät, wozu er sie verwendet. Silas verspricht, Errin zu helfen. Doch als ihr vermeintlicher Retter spurlos verschwindet, muss Errin eine Entscheidung treffen, die das Schicksal des Reiches verändern wird ...

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Jennifer am 18.02.2017
Bereits nach der Lektüre des ersten Reihenbandes dachte ich, an Spannung und Fabulierkunst lässt sich dieser Roman nicht überbieten. Aber falsch gedacht, Melinda Salisburys zweite Auskopplung über das Königreich Lormere und den wiederauferstandenen Schlafenden Prinzen ist noch besser als der Vorgänger. Diese märchenhafte Erzählung, die mich immer wieder an Tolkiens "Herr der Ringe" erinnerte, war noch packender und spannender arrangiert, so dass man sich beim Lesen nicht einfach zurücklehnen wollte und konnte, sondern unentwegt am Ball blieb - ein Pageturner par excellence. Allerdings spielte dieses Mal die Protagonistin Twylla, die ehemalige Daunen, aus dem ersten Band nur eine Nebenrolle. Ihre "Heldenrolle" nahm die Apothekertochter Errin ein. Wie Twylla ist sie ein junger als auch unerschrockener Charakter mit großem Familiensinn. Ihr Vater ist gestorben, die Mutter geisteskrank, der Bruder gilt als tot und die Harbalistenlehre musste sie abbrechen. Das Leben hat ihr also schon übel mitgespielt. Trotz alledem gibt sie aber nicht auf und hofft ihre Mutter heilen zu können. Ob ihr das mithilfe des geheimnisvollen wie anziehenden Mönchs Salis gelingen mag? Denn erschwerend kommt hinzu, dass der Schlafende Prinz sein Reich zurückzuerobern sucht und dabei weder Städte noch Einwohner schont… Salisbury ist eine versierte Erzählerin, die Errins Geschichte temporeich und mit viel Fantasie wiedergibt. Pointiert entführt sie den Leser in dieses umkämpfte Königreich, in dem aus Legende plötzlich Wirklichkeit wird. Die Helden und Bösewichte wurden vortrefflich ausgearbeitet, so dass man herrlich mit ihnen mitleiden bzw. mitfiebern konnte. Am meisten mochte ich die gelebte Frauenpower in Salisburys Fantasytrilogie, weil in diesem Genre bis heute doch eher die „männlichen“ Helden dominieren. Das dramatische Ende wurde als wahrer Showdown inszeniert, der die Spannung auf den Finalband ins Unermessliche steigen ließ. Dieser emotionsgeladene Schluss setzte der stimmigen Gesamthandlung erst die Krone auf. Darüber hinaus wurde das Cover wie schon beim Auftaktband hervorragend illustriert. Wieder sieht man eine junge Frau, die in einer Phiole gefangen ist – ein spektakulärer wie fantasiereicher Eyecatcher. FAZIT Eine überragende Fortsetzung mit Herzschlagcliffhanger. Hoffentlich lässt die Veröffentlichung des dritten Bandes nicht allzu lang auf sich warten.
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Autor

Melinda Salisbury lebt im Süden Englands am Meer. Als Kind war sie davon überzeugt, dass das Buch Matilda von Roald Dahl ihre Biografie war. Zu diesem Irrtum maßgeblich beigetragen hat ihr Großvater, der Melinda in seiner Zerstreutheit oft "Matilda" nannte. Zu ihrem Bedauern hat sie selbst nie telekinetische Fähigkeiten entwickelt. ...

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