Kalt

Finnland. Eine abgeschiedene Moorlandschaft. Eine Internatsklasse auf Exkursion. Nacheinander verschwinden beide Lehrer. Niemand weiß, was mit ihnen geschehen ist. Die Anführer der Klasse wollen die neu gewonnene Freiheit nutzen, um mal so richtig Party zu machen, andere möchten die Exkursion lieber sofort abblasen und nach Hause fahren, ein paar sind dafür selbst auf Spurensuche zu gehen, um herauszufinden, wo die Lehrer abgeblieben sind. Der finnische Betreuer Nooa, der von den Jungs bewundert und von den Mädchen umschwärmt wird, scheint immer genau zu wissen, was zu tun ist. Aber ist er wirklich der, für den er sich ausgibt? Als im schönsten Mai noch einmal Schnee fällt und der Winter mit Macht zurückkommt, verschärft sich die Situation. Ein Schüler wird tot aufgefunden. War es wirklich nur ein unglücklicher Unfall oder steckt mehr dahinter? Schließlich überschlagen sich die Ereignisse und niemand in der Gruppe kann mehr genau sagen, wer Opfer und wer Täter ist …

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kvel am 14.03.2016
Unterschiedliche Sichtweisen und Befindlichkeiten. Inhalt: Eine Gruppe Schüler aus einer Internatsklasse reist nach Finnland zu einer Exkursion. Die Schüler, die kurz vor dem Abitur stehen, und zwei Lehrer wollen für eine Woche ein Renaturierungsprojekt für das finnische Moor aktiv unterstützen. Allerdings geschehen schreckliche Dinge: Ihre Gruppe dezimiert sich - Personen verschwinden spurlos oder werden tot aufgefunden. Meine Meinung: Die Geschehnisse werden in einzeln Kapiteln in Rückblenden erzählt. Die Kapitel sind jeweils aus der Sicht von unterschiedlichen Personen geschrieben. Auch die Ausdrucksweise ist somit in jedem Kapitel etwas anders: manchmal war der Schreibstil von fehlenden Subjekten geprägt; dann wieder wird sehr emotional berichtet. Und inhaltlich erzählen die Jugendlichen ihre ganz persönliche Sichtweise: mal wurde von Zuneigung berichtet; ein anders Mal war Missgunst oder Hass herauszulesen. Diese unterschiedlichen Darstellungen bewirken, dass der Roman mit jedem Kapitel spannender wird. Und man als Leser es fast gar nicht mehr erwarten kann wie es weiter geht und wie sich alles auflöst: Wer letztendlich der Bösewicht ist. Es geht um die unterschiedlichen Sichtweisen der einzelnen Jugendlichen; und um die Gruppen-Dynamik dieser Schülergruppe in der absoluten Abgeschiedenheit. Absolut gelungen fand ich die Darstellung des Psychopaten: Er hat die unheimliche Gabe für Jedermann Gut-Freund zu sein – jede Person (egal ob männlich oder weiblich) fühlt sich von ihm (in seiner Seele) verstanden und ist dankbar für das endlich-mal-verstanden-werden. Fazit: Spannender und abwechslungsreicher Jugendroman. 4 Sterne (von max. 5 Sternen)
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Autor

Eric Berg ist das Pseudonym des deutschen Schriftstellers Eric Walz. Mit seinem Debütroman „Die Herrin der Päpste“ landete er einen großen Erfolg. Sein Roman „Das Nebelhaus“ und der Nachfolgeband "Das Küstengrab" standen wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste. Eric Walz lebt in Berlin und auf Gran Canaria. Sein erstes Jugendbuch „Schrei“ erschien 2015 bei bloomoon. „Kalt“ ist sein zweiter Krimi für Jugendliche.

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