Die Schwarzen Musketiere - Das Buch der Nacht

„Die Schwarzen Musketiere“ ist das erste Jugendbuch des Bestsellerautors Oliver Pötzsch.

Fechten, Reiten, auf die Jagd gehen – das Leben des jugendlichen Grafensohns Lukas ist wie ein großes Abenteuer. Doch von einem Tag auf den anderen ist nichts mehr, wie es war: Der Inquisitor Waldemar von Schönborn lässt Lukas‘ Mutter verhaften, um sie als Hexe zu verhören – und Lukas‘ Vater stirbt beim Versuch, sie zu befreien. Lukas selbst flüchtet, doch seine kleine Schwester Elsa gerät in die Gewalt des Inquisitors.

Mittellos und auf sich allein gestellt ist Lukas nur von einem Gedanken getrieben: Er muss Schönborn finden und Elsa befreien! Doch der Inquisitor ist mächtig und sein Einfluss reicht weiter, als Lukas sich das vorzustellen vermag.

Gegen einen derart übermächtigen Gegner hätte Lukas keine Chance – doch zum Glück hat er ein großes Talent: Er ist ein begnadeter Degenkämpfer. Und er findet echte Freunde; mit Jerome, Paulus und dem schlauen Giovanni an seiner Seite wagt er sich in das größte Abenteuer seines Lebens …
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Sabrina.W am 04.11.2016
~~Meinung~~ Das Cover wurde sehr passend gestaltet. Im Laden habe ich oft zu dem Buch gegriffen, und das nur wegen des Covers und das, obwohl ich es schon daheim hatte. Außerdem ist sehr aussagekräftig. Zum einen strahlt es Zielstrebigkeit, Kampfgeist und Willenskraft aus und zum Anderen erkennt man hier schon, um was es in dem Buch gehen könnte, um die Kraft der Freundschaft. ~~Inhalt~~ Der Einstieg ist mir durch den Prolog sehr gut und einfach gelungen. Es beginnt mit einer spannenden Handlung in einem Kloster und um einen Gegenstand, welcher anscheinend sehr wichtig ist. Nach dem Prolog wird ein kleiner Zeitsprung gemacht von 11 Jahren. Hier lernt man den Protagonisten Lukas, seinen Vater, einen alten Ritter, seine Mutter, welche den Ruf hat eine Hexe zu sein und seine kleine Schwester Elsa kennen. Es werden keine Worte verschwendet und die wenigen Worte, welche gut gewählt wurden, reichten aus um sich direkt im Jahr 1631 zu befinden. Man konnte sich die Umgebung sehr gut vorstellen, auch wenn man sie nicht kennt. Im Hauptteil befindet sich Lukas auf der Flucht und durchstreift Deutschland. Seinen Weg kann man auf der ersten Seite im Buch mithilfe einer Karte nachvollziehen. Sie hilft einem aber nicht nur dabei Lukas Weg zu verdeutlichen, sondern half mir auch ein wenig bei den historischen Fakten auf die Sprünge, denn der Autor wob sanft den Dreißigjährigen Krieg mit ein. Was ich sehr gelungen finde und für das Lesealter sehr geeignet ist. Hier wird auf keinen Fall der Krieg verschönert, er wird als sehr rau und auch blutig dargestellt. Das Ende hat mir noch mal alles abverlangt. Es war ein deutlicher Höhepunkt der Geschichte und die Spannung lies die Buchstaben vor meinen Augen nur so dahinfliegen. Ich sehnte das Ende nur so herbei und wollte nun endlich alle Fragen und Geheimnisse aufgedeckt haben. Ich fieberte allen Figuren mit, besonders Lukas, welcher ein sehr sympathischer junger Mann ist. ~~Schreibstil~~ Die Geschichte lässt sich sehr flüssig lesen. Hier und da fand man ein paar altertümliche Wörter, welche jedoch sehr gut zurzeit in der die Geschichte spielt, passt. Sonst wurden die Dialoge moderner gehalten. Sehr schön rausgearbeitet waren die Kampfszenen, man war mit dabei, man hat jeden Hieb, jeden Stick und jedes Manöver fast gespürt. ~~Die Figuren~~ Lukas, ein 13 jähriger Junge, er lebt mit seiner Familie in der Nähe von Heidelberg. Er sieht zu seinem Vater auf, welcher ihm die Kunst des Fechtens beibringt. Seine Mutter erzieht ihn mit liebevoller Stränge. Außerdem hat er noch eine kleine Schwester, Elsa, sie ist ein Wirbelwind und nervt ihn ab und zu sehr, dennoch liebt er sie sehr und beide sind sehr stark miteinander verbunden. Auf seiner Reise stoßen drei junge Männer zu ihm. Giovanni, der Intellektuelle, Paulus, der Starke und Jerome, der Schönling. Ebenso wie Lukas sind die drei jungen Männer sehr gute Fechter mit ihren eigenen Stärken. Was mir am meisten in Erinnerung geblieben ist? Nürnberg meine Heimat. In Nürnberg findet eine Schlacht statt und die Burg und alles drum herum wurde sehr gut beschrieben. ~~Fazit~~ Ein sehr gelungenes Kinder-/Jugendbuch. Hier wird einem alles geboten. Liebe, Freundschaft, Edelmut, Tapferkeit und Wissen. Es ist nicht nur was für junge Leser, sondern auch ein Erwachsener wird hier seine Freude haben.
Tigerbaer am 05.09.2016 (wurde abgegeben zu MobiPocket WMepub)
Beim Stöbern bin ich vor einiger Zeit auf „Die schwarzen Musketiere“ von Oliver Pötzsch aufmerksam geworden und da ich schon als Kind von dem Klassiker um die drei Musketiere und ihr „Einer für alle und alle für einen!“ fasziniert war, ist das Buch auf meiner Wunschliste gelandet. Nun habe ich die Geschichte von Lukas und seinen Freunden endlich gelesen und hatte richtig viel Spaß damit. Lukas ist der Sohn eines Grafen und wächst auf Burg Lohenstein gemeinsam mit seiner jüngeren Schwester Elsa auf. Der Vater, ein erfahrener Krieger ist ein großes Vorbild für den Jungen und in gemeinsamen Übungskämpfen arbeitet Lukas an seinen Fechtkünsten. In die familiäre Idylle platzt der überraschende Besuch des Inquisitors Waldemar von Schönborn, der Lukas Mutter der Hexerei bezichtigt und ihr den Prozess machen will. Das Drama nimmt seinen Lauf und plötzlich ist Lukas mittellos, eine Waise und auf der Flucht vor den Schergen des Inquisitors. Zu allem Übel gerät Elsa, Lukas kleine Schwester in die Fänge des Kirchenmanns und so treibt Lukas der Wunsch nach Rache sowie seine Schwester zu retten voran. Auf der Suche nach seiner Schwester findet Lukas in Jerome, Paulus und Giovanni Freunde fürs Leben und gemeinsam stellen sie sich einem Feind, der übermächtiger ist, als sie gedacht hätten. Der Autor siedelt seine Geschichte in der Zeit des 30jährigen Kriegs an und dieser Rahmen bietet ein spannendes und zugleich düsteres Setting. Mit den Mythen über weiße und schwarze Magie bekommt die Geschichte eine fantastische Komponente, die mir gut gefallen hat. Die Figuren sind toll gezeichnet und besonders Lukas nimmt einen mit. An seiner Seite hofft, bangt und fiebert man bis zur letzten Seite der spannenden und wendungsreichen Handlung. Mir hat der erste Teil der schwarzen Musketiere richtig gut gefallen. Der Jugendroman bietet spannende Abenteuer, die auch mich als Erwachsene mitfiebern lassen und das Ende lässt Spielraum für weitere Abenteuer, auf die ich mich schon freue.
Aleshanee von Weltenwanderer am 14.08.2016 (wurde abgegeben zu MobiPocket WMepub)
Ein abwechslungsreicher und spannender Ausflug in die kriegerische Vergangenheit, die gerade auch junge Leser sehr gut unterhalten wird. Ganz viel Abenteuer mit dem Charme der Musketiere, die durch Humor und Zusammenhalt einfach nur überzeugen können!
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Autor

Oliver Pötzsch, geboren 1970, war jahrelang als Filmautor für den Bayerischen Rundfunk tätig. Heute widmet er sich ganz dem Schreiben. Er lebt in München. Seine historischen Romane um den Schongauer Henker Jakob Kuisl haben ihn weit über die Grenzen Deutschlands bekannt gemacht. 2015 erschien sein erstes Jugendbuch im bloomoon Verlag.

Illustrator

Helge Vogt wurde 1976 in Berlin geboren. Er arbeitet als Illustrator und Comiczeichner für zahlreiche Verlage, unter anderem Disney, Le Lombard, Carlsen und arsEdition.

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